Hausmittel gegen Schnupfen

Hausmittel gegen Schnupfen Hausmittel können bei Schnupfen unterstützend eingesetzt werden.

Nasenspülung, Inhalationen, Zwiebelsirup – die Liste der alten Hausmittel gegen Schnupfen ist lang. Und auch, wenn die Wirksamkeit nicht in allen Fällen wissenschaftlich belegt ist, so zeigt die Erfahrung doch: Als Ergänzung zu geeigneten Schnupfen-Medikamenten, können Hausmittel wohltuende Effekte haben.

Hausmittel gegen Schnupfen – was können Sie leisten?

Einige Hausmittel gegen Schnupfen wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Vielleicht kennen auch Sie einen echten Geheimtipp von Ihrer Großmutter oder Mutter? Fest steht: Einige Hausmittel haben noch immer ihre Berechtigung und können durchaus zu Unterstützung von Wohlbefinden und Genesung beitragen.

Wichtig: Hausmittel können allenfalls unterstützen, aber eine gezielte medikamentöse Behandlung nicht ersetzen. Vor der Anwendung bei Kindern sollte grundsätzlich ärztlicher Rat eingeholt werden.
Kamille-Dampfbad
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Kamille-Dampfbad

Kochen Sie ca. 2 Liter Wasser auf und übergiessen Sie damit die Kamillenblüten (ca. 2 Hände voll – in der Apotheke erhältlich). Lassen Sie die Mischung nun zugedeckt für ca. 5 Minuten ziehen. Anschliessend mit dem Kopf über die Schüssel beugen und für ca. 10-15 Minuten inhalieren (tief durch die Nase einatmen). Der Kopf sollte dabei mit einem Handtuch bedeckt sein, so dass möglichst wenig Wasserdampf in die Umgebung entweichen kann.

Danach das Gesicht trocken tupfen und erst mal nicht ins Freie gehen.

Ganz wichtig: Bei größeren Kindern sollten Sie vorab selbst testen, ob der Wasserdampf nicht zu heiss ist – lieber noch ein wenig warten. Und: Bleiben Sie immer dabei, wenn Kinder inhalieren –es besteht Verbrühungsgefahr. Säuglinge und Kleinkinder sollten nicht inhalieren.
Nasenspülung mit Salzwasser
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Nasenspülung mit Salzwasser

Ebenfalls ein Schnupfen-Hausmittel mit Tradition: Die Salzwasser-Nasenspülung.

Dazu wird ein Teelöffel Salz in etwa 0,2 Liter lauwarmes Wasser gegeben und umgerührt. Achten Sie darauf, dass sich das Salz gut auflöst.

Mit dieser Mischung wird die Nase 4- bis 6-mal täglich gespült: Dazu einfach das Wasser in die Handfläche geben und jeweils durch ein Nasenloch hochziehen (das andere Nasenloch dabei zuhalten).

Wichtiger Hinweis: Die richtige Dosierung ist bei Nasenspülungen mit Salz besonders wichtig. Wer hier auf Nummer sicher gehen will, kann hier auch auf fertige Meerwasser-Nasenspülungen aus der Apotheke zurückgreifen.
Majoran-Salbe
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Majoran-Salbe

Selbstgemachte Majoran-Salbe kann bei Schnupfen ebenfalls wohltuende Effekte haben. Allerdings ist dieses Hausmittel nicht für Säuglinge geeignet.

So stellen Sie Majoran-Salbe her: Zerreiben Sie getrocknete Majoran-Blätter aus der Apotheke und geben Sie diese zerriebenen Blätter anschließend durch sein Sieb. Das so entstandene Majoran-Pulver (3 Teelöffel) wird nun mit einem Esslöffel Weingeist übergossen. Anschliessend geben Sie 2 Esslöffel Butter (ungesalzen) dazu. Dann die Mischung 5-10 Minuten lang im Wasserbad erhitzen. Am Ende alles durch ein Tuch abseihen und abkühlen lassen. Kühl stellen.

Anwendung: Mehrmals täglich die Majoran-Salbe unter die Nasenlöcher reiben.

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